Wie funktioniert CO₂-Düngung im Aquarium?
Wasserpflanzen betreiben Photosynthese wie Landpflanzen. Sie nehmen CO₂ aus dem Wasser auf und bauen daraus mit Hilfe von Licht und Nährstoffen neue Blätter und Triebe. Als Nebenprodukt entsteht Sauerstoff, von dem Fische und Bakterien profitieren.
In der Natur liefert fliessendes Wasser laufend CO₂ nach. Im Aquarium ist der Vorrat dagegen schnell aufgebraucht, vor allem bei dichter Bepflanzung und starkem Licht. Tagsüber verbrauchen die Pflanzen dann mehr CO₂, als über die Wasseroberfläche nachkommt, und das Wachstum stockt.
Im Pflanzenaquarium gilt ein CO₂-Gehalt von 20 bis 30 mg/l als guter Bereich. Ohne Anlage liegt der Wert meist nur bei wenigen mg/l. Kontrollieren kannst du ihn mit einem CO₂-Dauertest: Ein kleines Glas mit Indikatorflüssigkeit hängt im Becken und zeigt mit seiner Farbe an, ob genug CO₂ im Wasser ist.












