Welche Nährstoffe brauchen Aquarienpflanzen?
Wasserpflanzen brauchen zwei Gruppen von Nährstoffen: Makronährstoffe in grösseren Mengen und Mikronährstoffe in Spuren.
- Stickstoff (N): baut Blätter und Triebe auf und sorgt für sattes Grün.
- Phosphor (P): wichtig für Energiehaushalt und Photosynthese. In ausgewogener Menge ist Phosphat kein Algentreiber.
- Kalium (K): stärkt die Zellwände und macht die Pflanzen widerstandsfähiger.
- Eisen (Fe): der wichtigste Mikronährstoff, nötig für die Bildung von Chlorophyll.
- Weitere Spurenelemente: Mangan, Zink, Bor, Kupfer und Molybdän werden nur in kleinen Mengen gebraucht, fehlen sie, stockt das Wachstum trotzdem.
Neben den Nährstoffen braucht jede Pflanze Licht und Kohlenstoff. Wie viel Dünger sinnvoll ist, hängt deshalb immer auch von der Beleuchtung und der CO₂-Versorgung ab. In einem Becken mit starkem Licht und CO₂ verbrauchen die Pflanzen deutlich mehr als in einem Low-Tech-Becken.












